Aktuelle Nachrichten von Bernhard Schmid

Ausstellungen

Wendepunkt - Perspektive

Kunst - Installation

bis 30.08.2020

Viele kennen mich von Ausstellungen während einer Messe…. 

Jetzt sehen Sie meine Rauminstallation in einer Kirche, in einem Gottesdienst integriert, passend zur momentanen Zeiterscheinung und den damit verbundenen Regeln.

Pfarrer Gürth und ich möchten Ihnen Perspektiven und sinnliche Anregungen geben, für diese neue Situationen.

Die Kirche ist täglich von 7.00 bis 19.00 Uhr für Sie geöffnet. Sie können sich ganz persönlich auf die Kunst-Installation einlassen und erleben was „ES“ in Ihnen löst.

ev. Christuskirche  Landr. v. Brück Str. 2 - 89331 Burgau - www.burgau-evangelisch.de 

Sie können Sie auch Pfarrer Peter Gürth oder Bernhard Schmid persönlich durch die Ausstellung führen

Pfarrer Gürth 0177 4803463                         Bernhard Schmid 0171 7709962

Sie möchten die Gottesdienste besuchen? Ab Sonntag den 10.05.2020  um 10.00 + 18.00 Uhr

Die Kirchen wurden verpflichtet: 

Während der Gottesdienste die Sitzplätze auf 30 Plätze zu reduzieren

Sowie die sich ständig verändernden rechtlichen Vorgaben zu beachten

Pfarrer Peter Gürth:

Die Krise legt offen zu Tage: Wer sind wir? Woher kommen wir? Wonach richten wir uns aus?

Wir sehen den Mitmenschen nur noch vermittelt: durch "Screens", egal ob digital, Plexiglas, Mund-Nase-Maske. Die unmittelbare Kommunikation ist gestört.

Wir erleben einander als Risko: Bin ich der Überträger, ist der andere der Übertrager. Abstand ist das Gebot der Stunde.

Risiko-Gruppen, Hoch-Risiko-Gruppen schließen wir ein und weg. Meiden die Schwächsten der Gesellschaft.

Welcher Irr-Sinn: Nächstenliebe heißt jetzt Abstand halten.

Auch die unmittelbare Kommunikation zwischen Gott und Mensch scheint gestört. - Zeriss nicht der Vorhang im Tempel ... ?

... das war die ganze Zeit schon so. Sterben mussten wir vor der Krise auch. Die Sicherheit, Planungssicherheit hat es vorher so auch nicht gegeben. Keiner weiß, ob wir am Abend nach Hause zurückkommen. Wir haben die Bedrohung nur nie gespürt: Jetzt liegt sie offen da: Der Tod, das Leiden ist unser täglicher Begleiter. Zurückgeworfen auf uns selbst und unsere Kernfamilien.

Was ist systemrelevant? - Bub, du musst mal einen systemrelevanten Job erlernen.

Kunst ist es nicht. Schönheit ist es nicht. Spiel ist es nicht. Gott ist es nicht. - Die bloße Funktionalität. 

Dabei macht erst Religion -anthroplologisch - den Menschen zum Menschen im Unterschied zum Tier. Das Spiel macht ihn zum freien Mensch. Die Schönheit und die Kunst lassen den Menschen sein Menschsein erleben: Seine Individualität, seine Kreativität, das freie Spiel seiner Gedanken und Kräfte.

Wenn wir die Krise als Wendepunkt erleben, wonach richten wir uns aus? Was gibt uns Perspektive? Was gibt uns Deutung und Haltung?

Die Skulpturen des Holzkünstlers Bernhard Schmid nehmen die Frage auf: 

Geben dem Menschen Würde im für Gott gewidmeten, geweihten Raum.

Das Leid ist präsent. - Die Dornenkrone. Aber transzendiert durch Ostern.

Das Leid ist präsent. - Die Eherne Schlange. Wer zu ihr aufschaut, den wird das Schlangengift nicht töten.

Gott ist präsent.

Das Leben ist präsent. - Der Schäfer. Erstes Muttertier der Herde. Erster Verteidiger der Gemeinschaft.

Das Leben ist präsent. - Der Hirtenstab. Wer leitet mich? Welcher Hütedienst ist mir anvertraut. Sollt ich den der Hüter meines Bruders sein?

Das Leben ist präsent. - Gekrönet mit Herrlichkeit.

Wir brauchen unmittelbare Kommunikation ganz existentiell um Bedeutung zu erlangen. Um die Last unserer Dornenkronen verwandelt zu bekommen.

Um aufgerichtet zu werden, zur vollen Würde und Schönheit der Kinder Gottes.

 
 
Schönheit
 
Schönheit ist ein Begriff welcher sehr selten noch eine Wertschätzung bekommt. Funktionalität ist heute der scheinbare Massstab!
 
Vor nicht allzulanger Zeit hatte ich eine Begegnung der besonderen Art. Ein Besucher einer Messe kam in mein Atelier, wir waren uns emotional sehr nahe. Kurz darauf besuchte ich Ihn, schon die Anreise durch blühende Kastanien-Alleen in München ein Genuss. Das „Haus“ auf ausreichend lebendigem „Grün“ ruhig, zurückgenommen, Geborgenheit ausstrahlend. Innen über drei Meter hohe Räume, damit der Kopf Luft zum atmen bekommt. Eine Raumharmonie der Proportionen wunderbar, unterstrichen von stimmigen Antiquitäten, Skulpturen und Bilder welche allsamt den Bewohner als Mensch spiegelten.
Wir philosophierten, zeigten uns, unsere Sicht auf die Welt. Besuchten bedeutende Bäume im Nymphemburger Park.
Ich fuhr reich beschenkt und wohlig genährt heim, genährt von der Schönheit und Achtsamkeit dieses „selbstbestimmten Menschen“.
 
Mir, ja genau mir, wurde wieder einmal bewusst wie Kunst und Schönheit mein Lebensgefühl steigert.
Schönheit mit allen Sinnen zu erleben.
 
Heute erinnere ich mich an mein wohliges Gefühl und meine Sehnsucht dies mit Menschen zu teilen.
 
Daher kam ich auf den Gedanken, mein Haus weiter zu öffnen. Sie einzuladen Kunst zu erleben, was ES mit Ihnen macht - wie ES Sie verändert, die Wertschätzung.
Kommen Sie in meine Galerie, Ausstellung und Atelier, verweilen Sie, lassen Sie sich emotional berühren. 
Die Krise eröffnet uns neue Möglichkeiten, nicht nur virtuell, Sie können die Ausstellung ganz alleine genießen, wie ein Museum geöffnet nur für Sie und ihre Freunde!
Radeln Sie auf der „VIA Julia“ bis Rettenbach und verweilen Sie - oder mit dem Auto und geniessen Sie das viele „Grün“.
Auf Wunsch organisiere ich Ihnen ein Catering und Übernachtung im nahegelegenem Hotel Heike https://www.hotel-heike.de.
Dies ist auch für Familienfeiern und Firmenveranstaltungen bis ca 20 Personen in der Galerie, Garten und im Atelier möglich.
Vereinbaren Sie Ihren Besuchstermin
Diese Zeit verschafft uns Raum, Freiraum in uns und für uns !
 

Alle Angebote natürlich nur im Rahmen, mit den Beschränkungen und Auflagen der sich ständig wandelnden rechtlichen Vorgaben

 

 

 

März 2020

954 Zauberstoff-2020 - Mammutbaum aus der Wilhelmasaat von 1864

Angst - der Umgang mit Angst

Das Gefühl von Angst überlagert im Moment das gesamte gesellschaftliche Leben.

Als die Krise vor etwa drei Wochen Gestalt annahm:

Im Februar hatte ich drei Ausstellungen in Folge und war an der Grenze meiner Kraft. Sechs Ausstellungen sollten „laut Plan“ bis Mai folgen. Alles raste und ich fragte mich: 

„Warum mache ich da mit und wohin soll es führen???“

Im Januar verlegte ich noch mein neues Buch „Fülle des Sein“. 

Ja was für eine Fülle, in welcher wir leben!

Ich hatte das Gefühl, diese Fülle kaum noch ertragen zu können.

Kontakte mit so vielen Menschen 

- Ausstellung an Ausstellung, vorbereiten und nachbereiten 

- Auftragsarbeiten, wie soll ich das alles bewältigen? 

- Anerkennung und Wertschätzung, welche ich weniger wahr nahm.

Und dann:

Globale „Auszeit“

Blick ins Universum-2019 - Maserknolle aus Dillingen, Glas, Cortenstahl, Beleuchtung

Zuerst versuchte ich, die Krise zu erfassen:

Findet diese Ausstellung oder jene noch statt?

- Wie weit geht es? Ausgangsbeschränkung? 

- Dauer? Das wissen wir heute noch nicht. 

- Wie weit geht das alles? 

- Wie viel Ressourcen habe ich? 

- Was sollte ich noch machen?

Über Allem schwebt Angst, vor dem Unbekanntem - Neuem.

Angst vor was?

Veränderungen! - Na endlich!!!

Ohne Hetze und Stress?

Überfordert von Kontakten?

Dem Virus, der uns Besinnung verschreibt?

Unterforderung?

Uns selbst zu erkennen?

Meiner Tochter Ira habe ich die Krise heute so erklärt: 

„Wenn etwas nicht mehr im natürlichem Gefüge ist, bricht es auseinander. Dadurch entsteht ein Freiraum, in diesem Freiraum kann eine neue Form entstehen. Wir haben natürlich Angst vor diesem freiem Raum, denn er ist neu und unbekannt. Ja, doch dort können wir eine Form entstehen lassen in welcher wir die Realität, unsere Erfahrungen und Wünsche besser verwirklichen.“ 

Wie möchte ich diesen Freien Raum bepflanzen?

Als erstes habe ich vor zwei Wochen das Gemüsebeet angelegt. Seit 20 Jahren wollte ich säen und sehen, wie das wächst und gedeiht, was mich nährt.

Die Angst und die Krise gibt mir Raum, Raum für Beschaulichkeit. Wie schön ist es, die ersten Blätter der Gurken zu sehen, wie sie aus der Erde empor katapultiert werden - in einen freien Raum. 

Und ich habe Luft, alles neu zu denken.

Seit Jahren wollte ich....

Jetzt erlaube ich mir....

Im Januar noch habe ich eine neue Arbeitsreihe begonnen, welche mir schon eine Ahnung von einer neuen anbrechenden Zeit gab. 

Es kamen Impulse für die Titel wie „Raum durch welchem neu geboren wird - Leere in welcher Neuesentsteht - Ring der Weisheit - Verwurzelter Raum der Freiheit“

Ich freue mich, was geschieht! 

Ich staune schon jetzt, was sich alles entfaltet.

Ich sehe diese Krise als eine Zeit für die Konzentration, auf das, „was mich zieht“

Bis Ende September werde ich hauptsächlich in meinem Atelier arbeiten - und - aktiv für Sie erreichbar sein. Nach den offiziellen Beschränkungen auch gerne besuchbar sein.

Auch werden neue Filme über die Arbeiten entstehen, bei Interesse kann ich Ihnen auch ausgewählte Skulpturen zur Ansicht filmen. 

Es werden neue Formen der Beziehungen entstehen, bleiben wir einfach in Kontakt, wir haben eine Fülle von Möglichkeiten.

Ich wünsche Ihnen und Euch eine freudvolle Zeit, fühlen Sie sich WOHL.

Ihr und Dein 

Bernhard Schmid 

963 VisionLeben-2020 - Mammutbaum aus der Wilhelmasaat von 1864

 

 
das Neue Buch ab Januar 2020 bei mir oder im Buchhandel
ISBN NR.: 978-3-9821635-0-5    18.- €
FÜLLE DES SEIN
- beschreibt die letzten 7 Jahre 
- an Erlebnissen
- an Gefühlen
- an Schaffen
- in Skulpturen festgehalten
Gebunden in einem Buch mit 108 Seiten und 
Vorwort von Dr. Theo Waigel Bundesminister a. D.

Gastinterview

Sehr freue ich mich über die Wertschätzung zu einem Gastinterview für das NTB INSIDE Magazin der

Interstaatliche Hochschule für Technik Buchs NTB

FHO Fachhochschule Ostschweiz

-Der Baum ist Sinnbild von (Um-)Weltschutz-

Hier lesen Sie das Interview

 

Magnete, einfach nur schön !

Schon länger sammel ich richtig schöne Magnete. So kam ich auf den Gedanken meine mir wichtigsten Arbeiten als Miniatur nochmals zu sehen.

 

                                                                 

WasserStille                              Lebendige Einheit                   972 MACH ES

je Magnet 5,40 € zum verschenken....

Sonntagsführung

Offene Galerie und Werkstatt

durch die Ausstellungsräume und die Werkstatt am 29.03.2020 um 16 Uhr. Dauer ca. 2 Stunden, Eintritt 5,40 € pro Person 

Führungen und Besichtigungen sind jederzeit auch nach Terminabsprache möglich.
Bernhard Schmid Künstler-Holzgestalter, Silbermannstr.36, 89364 Rettenbach.

Besuch im Atelier und Galerie

Gerne können Sie einen individuellen Besuchstermin vereinbaren.